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Wer hat Anspruch auf eine Pflegeberatung?

 
1. Pflegeberatung nach § 37 SGB XI:

    Menschen, die in Pflegegrad 2-5 eingestuft und keinen Pflegedienst in  
    Ansrpuch nehmen müssen, müssen halbjährlich (Grad 2 & 3) oder  
    vierteljährlcih (Grad 4 & 5) einen Beratungseinsatz abrufen. Auch bei 
    Pflegegrad 1 kann dieser halbjährlich abgerufen werden, ist jedoch freiwillig. In dieser  Beratung          wird durch den Pflegeberater geschaut, ob die Pflege noch optimiert werden kann oder ob ein

    Bedarf zu weiteren Maßnahmen besteht, z. B. eine Pflegeschulung, Hilfsmittel, etc.. Diese 
    Beratung ist zu den  vorgesehenen Zeiträumen möglich.

2. Pflegeberatung nach § 45 SGB XI:

    Dies ist eine Beratung oder eine Schulung zum individuellen Bedarf. Oft ist 
    beides kombiniert. Die Pflegeberatung nach § 45 findet in der häuslichen 
    Umgebung des Pflegebedürftigen mit der pflegenden Person (meist  Angehörige statt). Dort kann        der Pflegeberater gezielt auf Ihre persönliche  Situation eingehen und Sie detailliert zu Ihrer                  persönlichen Situation beraten  oder schulen. Dies umfasst die Beratung und Schulung zur Pflege,      zu Leistungen der Pflegeversicherung, Beratung und Schulung zu Ihrem Krankheitsbild, z. B.                Demenz, Parkinson, oder zu weitern Themen, die in Zusammenhang mit Ihrer Pflege stehen. Die 
    Pflegeberatung kann jederzeit von den Angehörigen oder anderen pflegenden Personen           
    abgerufen werden und auch in mehrere 
Einheiten aufgeteilt werden.  

    Ein Pflegegrad ist dazu nicht erforderlich. Die Kosten werden von der     
    Pflegekasse übernommen. Die Beratung muss nicht beantragt werden.

3. Pflegeberatung nach § 7a SGB XI:

    Wenn Sie neu in einen Pflegegrad eingestuft werden, bekommen Sie von der
    Pflegekasse meist einen Beratungsschein zugesendet. Manche Kassen
    bieten auch selbst die Pflegeberatung nach § 7a an. Dort werden Sie
    über Ihre Leistungsansprüche des kompletten Sozialrechtes beraten, es wird
    genau geschaut, was Sie in Ihrer Situation benötigen. Der Pflegeberater
    erstellt mit Ihnen einen individuellen Hilfeplan auf Wundsch koordiniert und
    organisiert Ihre häusliche Versorgung mit den jeweiligen Leistungsanbietern
    und Behörden/ Kassen. Wenn die Pflege sich verschlechtert, kann diese
    Beratung erneut bei der Pflegekasse beantragt werden. Es gilt zu
    beachten, dass Pflegekasse hier entscheidet, ob die notwendigkeit für
    eine Pflegeberatung nach § 7a oder eine Fallsteuerung vorliegt. Wenn Sie
    einen Beratungsschein haben, kann ich mit Ihnen eine Kostenübernahme
    beantragen. Diese wird meist von der Pflegekasse genehmigt.

   
   
Als Pflegeberaterin und Case- Managerin kann ich Sie zu allen
    Ihren Themen beraten
. Um einen Termin für Ihre Pflegeberatung zu
    zu vereinbaren, setzen Sie sich bitte unter 06503/9534428 mit mir in
    Verbindung. Ich fahre Hausbesuche im Umkreis von ca. 150 KM von     
    Hermeskeil.