Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI - Verpflichtender 
Beratungseinsatz

Pflegebedürftige Menschen, die Pflegegeld beziehen und keinen Pflegedienst in Anspruch nehmen, sind verpflichtet, regelmäßig

Beratungseinsätze abzurufen. Ansonsten ist die Pflegekasse berechtigt, das Pflegegeld zu kürzen oder sogar einzustellen. Die Beratungseinsätze sind je nach Pflegegrad gegliedert:

Pflegegrad 2 und 3: alle 6 Monate
Pflegegrad 4 und 5: alle 4 Monate

Menschen mit Pflegegrad 1 haben halbjährlich Anspruch auf einen Beratungseinsatz, dies ist jedoch freiwillig .

Auch Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2-5 , die durch einen ambulanten Pflegedienst Pflegesachleistungen erhalten, dürfen freiwillig einen halbjährlichen Beratungseinsatz in Anspruch nehmen.

Die Kosten werden durch die Pflegekasse erstattet.

Der Beratungseinsatz hat das Ziel, festzustellen ob die häusliche Pflege gesichert ist und ob man sie noch optimieren kann. Auch dort erfolgt eine Beratung zu den Leistungen der Pflegekasse (z. B. Entlastungsleistungen) oder aber auch zu spezifischen Krankheitsbilder des Pflegebedürftigen und zu pflegefachlichen Dingen. Wenn Probleme oder Überforderung in der Pflege auftreten, kann durch den Beratungseinsatz zeitnah gegengesteuert werden. Oftmals ergibt sich daraus auch ein individueller Schulungsbedarf der Pflegeperson. Ich verfüge nach langjähriger pflegefachlicher Tätigkeit in Alten- und Krankenpflege über ein umfangreiches Expertenwissen und kann Sie auch da umfassend begleiten.

Ich bin anerkannte Beratungsstelle nach § 37 Abs. 3 SGB XI.

Zur Terminvereinbarung eines Beratungseinsatzes bei Ihnen setzten Sie sich bitte telefonisch mit mir in Verbindung.